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E I N L A D U N G "Nachbeben – Chile zwischen Pinochet und Zukunft" :

Allgemein

Buchvorstellung und Lesung mit Boris Schöppner, Autor des im Frankfurter Trotzdem-Verlag erschienenen, gleichnamigen Buches.

Freitag, 16. Mai 2008, 20.00 Uhr, im
Filmhaus Frankfurt, Ostbahnhofstraße 15
im Frankfurter Ostend.

Vor zwanzig Jahren jagte die Mehrheit der Chileninnen und Chilenen den Diktator Pinochet mittels einer Volksabstimmung aus dem Amt. Das Plebiszit machte den Weg frei für den Übergang zur Demokratie. Der Journalist Boris Schöppner ist der Frage nachgegangen, was aus jenen Menschen geworden ist, die in den 70er und 80er Jahren Widerstand geleistet haben, beim politischen Prozess des „paktierten Übergangs“ aber nicht vertreten waren. Denn die neue politische Klasse hatte sich mit den einstigen Machthabern verständigt. Die Versprechen, mit denen die Parteien beim Plebiszit warben, wie Aufarbeitung der Vergangenheit, Ende des Neoliberalismus und mehr soziale Gerechtigkeit wurden bis heute zu einem großen Teil nicht erfüllt. Die Kämpfer von einst reagierten lange Zeit mit Rückzug und Resignation. In den vergangenen Jahren haben sich neue Proteste Bahn gebrochen: Schülerstreiks für ein besseres Bildungssystem rüttelten 2006 das Land wach. Immer wieder
gelangt der Widerstand der Ureinwohner, der „Mapuche“, gegen den Raubbau am Regenwald und die Zerstörung ihrer Kultur in die nationalen Nachrichten. Im vergangenen Jahr wurden aus den Kupferminen Chiles von Streiks und Sabotageaktionen berichtet. Auch mit den Leiharbeitern der Kupferminen und den Aktivisten der Mapuche-Bewegung hat der Journalist gesprochen. Entstanden ist ein kompaktes Buch, das zahlreiche eindrucksvolle Fotografien enthält, die ebenfalls vom Autor stammen.

Das Frankfurter Kulturforum der Sozialdemokratie freut sich auf einen spannenden, politischen Abend mit Ihnen.

 

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