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Sylvia Weber: Schwarz/Grün zerstört den Flohmarkt am Main gegen den Willen der Frankfurter Bürgerinnen und Bürger! :

Presse

Als wirtschaftlichen Amoklauf und als Schlag ins Gesicht der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt wertete die wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sylvia Weber, die von Schwarz-Grün beschlossene Teilverlagerung des Frankfurter Flohmarkts an den Osthafen. Die erfolgreiche Unterschriftensammlung der SPD-Fraktion und des Kultuforums der SPD beweise eindrucksvoll, dass die Menschen in dieser Stadt den Flohmarkt jede Woche am Mainufer erhalten wollen. Die geringe Anmeldezahl der Händler im Osthafen sei ein ebenso schlagender Beweis dafür, so Weber, „dass der Standort Lindleystraße wirtschaftlich tot ist und den Flohmarkt als Ganzes ruinieren wird“.

Rund 5.000 Unterschriften an nur 5 Flohmarkttagen hat die SPD in den letzten Wochen gesammelt. „Dies stehen stellvertretend für weitaus mehr Bürgerinnen und Bürger, die den Flohmarkt so behalten wollen, wie er ist“, sagte Sylvia Weber anlässlich der Ankündigung des Stadtrats Stein, den Flohmarkt ab 1. November im Osthafen stattfinden zu lassen. „Jeden Tag, den wir am Mainufer sammeln, kommen 1.000 Unterschriften hinzu.“ Die Menschen liebten den Flohmarkt wegen seiner Lebendigkeit und Vielfalt und wegen seiner Lage am Sachsenhäuser Ufer. „Viele sehen in der Teilverlagerung den Versuch, das bunte Leben aus der Stadt zu vertreiben“, so Weber, „und sind entsetzt, dass die Grünen im Römer so etwas mitmachen.“

Erst vor Kurzem sei der Frankfurter Flohmarkt von „BUNTE Online“ als einer der 12 wichtigsten Flohmärkte der Welt ausgezeichnet worden neben Paris, London und New York. Er ist außerdem der größte, wöchentlich stattfindende Flohmarkt Deutschlands und eine der größten, interkulturellen Veranstaltungen Frankfurts. Er lockt jede Woche bis zu 30.000 Besucher aus ganz Deutschland an den Main, die anschließend in die Museen gehen oder die umliegenden Geschäfte und Gaststätten aufsuchen. „Er ist ein wirtschaftlicher Faktor für Sachsenhausen und für Frankfurt“, erinnerte Weber, „und wenn die CDU das mutwillig zerstört, beweist sie damit, dass sie weder von Wirtschaft noch von Kultur eine Ahnung hat“.

Dass auch viele Händler nicht in den Osthafen wollen, beweise die Anmeldezahl für den 1. November: Nur 80 von 500 Händlern hat sich für den Eröffnungstag angemeldet. Um langfristig schwarze Zahlen zu schreiben, seien aber im Schnitt 200 Händler pro Wochenende nötig, referierte Weber die Aussagen der Hafen- und Marktbetriebe. „Wer es sich leisten kann, verkauft nur alle 14 Tage am Schaumainkai oder geht zu einem anderen Flohmarkt ins Umland“, sagte Weber weiter, „dies haben mir viele Händler persönlich erklärt“. Bereits heute sei abzusehen, dass sich der Standort Lindleystraße langfristig nicht tragen werde und damit den ganzen Flohmarkt ins Defizit führe. „Dann haben CDU und Grüne endlich den Grund, den sie schon lange suchen, um den Flohmarkt ganz abzuschaffen“, so Weber abschließend, „das wird sie bei der nächsten Wahl teuer zu stehen kommen.“

 

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